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Mit freundl. Genehmigung der Ausgburger Allgemeinen Zeitung:
27.02.2006
Wenn Shettys Jagd auf Shire-Horses machen
"Gala der Traumpferde" bringt in der Sporthalle die Faszination der edlen Tiere näher - Vielseitiges Programm
Ein Pferd ohne Reiter ist immer noch ein Pferd,
doch ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch
Dieses Sprichwort ging wohl so manchem der mehr als 2000 Zuschauer bei der "Gala der Traumpferde" in der Augsburger Sporthalle durch den Kopf: Ob sich riesige Shire-Horses mit zotteligen Shetland-Ponys ein Rennen lieferten, Friesen, Andalusier und Lipizzaner ein Schwarz-Weiß-Ballett der besonderen Art tanzten oder "Diego" auf Kommando die Zunge herausstreckte: Pferde aller Größen faszinieren seit jeher, ob sie sich nun völlig frei bewegen oder vom Menschen zu höchster Dressurkunst bewegt werden.
Neben dem leistungsorientierten Turniersport ziehen seit Jahren Showveranstaltungen vom Musical hoch zur Ross bis zur "Apassionata"-Tournee Pferdeliebhaber jeden Alters in ihren Bann. Auch der Allgäuer Veranstalter Ralf Kissner ist nun mit seiner Gala "Pferdeträume", die in Augsburg am Samstag ihre Uraufführung feierte, auf diesen Zug aufgesprungen.
Flinke Isländer :
Hätte die kleinere Nachmittagsvorstellung nach Einschätzung mancher Besucher noch das eine oder andere Highlight vertragen, so ließ das dreistündige Abendprogramm die nüchterne Atmosphäre der Sporthalle im Nu vergessen. Das angekündigte "Feuerwerk für alle Sinne" zündete quer durch die Reihen. Klassische Dressur mit Friesen, spanischen Hengsten und Lipizzanern wechselte sich mit rasanten Einlagen ab. Wer hätte gedacht, dass die Isländer-Pferde mit ihren kurzen Beinen im Rennpass auf 45 Stundenkilometer beschleunigen können?
Dass bei der Arbeit mit Pferden viel Spaß im Spiel ist, demonstrierten beispielsweise Sandra Zunterer mit ihrem "Diego" beim Galoppieren durch eine Papierwand oder Silvia Mathoi bei ihrem stark von der Freiheitsdressur geprägten "Natural Horsemanship". Gleich zwei Programmpunkte widmeten sich dem auch in Deutschland immer beliebteren Westernreiten: Tommy Posch machte aus der Not - dem Fehlen von Rindern - eine Tugend und demonstrierte die Arbeit der Cowboys eben mithilfe von Zweibeinern. Es war faszinierend zu beobachten, wie Poschs Pferd sein menschliches Gegenüber in Schach hielt und verhinderte, dass es wieder zur "Herde" zurücklief.
Wer sportliche Spitzenleistungen erwartete, war bei der "Traumpferde"-Gala nicht am richtigen Ort: Springreiter Daniel Dassler verzichtete darauf, den sechsjährigen Hengst Acolydor über hohe Hindernisse zu setzen. Und auch die Ausführung so mancher Lektion aus der "Hohen Schule" hätte vor den kritischen Augen von Turnierrichtern nicht bestanden.
Das Publikum, sofern es derartige Nuancen überhaupt wahrnahm, verzieh kleinere Mängel gern. Das Gesamtkonzept, bei dem der Barockpferde-Experte Karlheinz Grundler Regie führte, ging auf. Dazu trugen traumhafte Sequenzen wie Andrea Schmitz Pegasus-Ritt auf ihrem rassigen Spanier Bailador ebenso bei wie eine stimmige Musikauswahl und die sympathische Moderatorin Regine Müller.
Wenn ein Mensch je
eine große Eroberung gemacht hat,
so ist es die, dass,
er das Pferd zum Freund gewonnen hat
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Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung:
++ 07.02.2006, Allgäuer Zeitung ++
Edle Tiere und Reiter in gleißendem Rampenlicht
Hauptprobe für „Gala der Traumpferde“ in Buchenberg
Von Iris VoracekBuchenbergDie Luft im Reiterstübchen des Gut Buchenhof bei Buchenberg ist zum Schneiden dick. Sitzplatz gibt es keinen mehr. In das Stimmengewirr mischt sich ein entferntes Wiehern. Auch draußen herrscht reges Treiben. Reiter huschen vorbei, mal mit einem Sattel, mal mit dem Handy in der Hand. Der ganze Hof ist voller Autos und Pferdehänger, an denen einige Tiere, gut in Decken eingepackt, auf ihren Auftritt warten: Die Reitanlage ist Schauplatz der Generalprobe der „Gala der Traumpferde“, die in vier süddeutschen Städten - darunter auch in Kempten - zu sehen sein wird.Während sich einige Teilnehmer drinnen noch um die Formalitäten kümmern, Anmeldungen und Versicherungsunterlagen ausfüllen, werden in den Stallgassen eifrig die Pferde hergerichtet. Mancher Reiter ist schon in sein Kostüm geschlüpft. Musik- und Lichtanlage haben ihren erste Test schon bestanden, Islandpferde sind bereits in Aktion. Die an der Bande lehnenden Zuschauer bewundern die kraftvoll töltenden Tiere.Für Hausherr Daniel Dassler ist es „selbstverständlich“, das Areal mit Halle für die Probe zur Verfügung zu stellen. „Wir kennen den Veranstalter Ralf Kissner gut, und ich reite ja selber mit“, sagt der 24-Jährige. Schon einmal, bei den Allgäuer Pferdetagen vor wenigen Monaten, wirkte der Springreiter bei einer Gala-Nacht mit. Bei der nun anstehenden Tour zeigt sich Dassler auf einem Hengst des Bayerischen Haupt- und Landgestüts. „Dass sich so eine große Sache aus der Gala in Kempten entwickelt, hätte ich nicht gedacht“, freut sich der Veranstalter.Obgleich viele bekannte Gesichter von der Herbstveranstaltung auf dem Hof zu sehen sind, soll das Programm ein ganz anderes werden. Auch sollen optische Effekte weitere Glanzpunkte setzen. Die Schau wird „in einer 20 mal 40 Meter großen Manege gezeigt. In Kempten haben wir dafür extra ein Zelt“, so Pressebeauftragte Julia Thalkofer. So groß wie die Manege sein wird, ist am Probentag auch die abgegrenzte Hallenfläche auf Gut Buchenhof. Dort begrüßt eine im Scheinwerferlicht stehende Moderatorin die Gäste und kündigt die Akteure an. Die Luft im Reiterstübchen ist derweil immer noch zum Schneiden dick. Doch Sitzplätze gibt es jetzt. Nur nicht am Fenster zur Reithalle hin. Denn von dort aus ist das gesamte Programm der Gala im Vorfeld schon mal zu sehen.
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Bilder:
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Siegfried Kerpf
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Vielen Dank!!!
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